Mauritius kann Traumstrand und Luxusresort – aber die Insel wird erst richtig interessant, wenn man die Hotelanlage verlässt. Berge, Märkte, Wälder, Lagunen und ganz normales Inselleben zeigen ein wesentlich vielseitigeres Mauritius.
Nicht jeder Ort auf dieser Seite ist noch ein klassischer „Geheimtipp“. Entscheidend ist vielmehr, Mauritius so zu erleben, dass aus einer schönen Fernreise eine echte Entdeckungstour wird.
Bei Mauritius wird der Begriff „Geheimtipp“ schnell überstrapaziert. Chamarel, Le Morne oder Île aux Cerfs sind längst international bekannte Sehenswürdigkeiten.
Das macht sie aber nicht weniger sehenswert. Der eigentliche Unterschied liegt häufig darin, wann, wie und mit welcher Erwartung man einen Ort besucht.
Beliebte Orte fühlen sich morgens häufig völlig anders an als zur klassischen Ausflugszeit.
Wer zehn Minuten für ein Foto bleibt, erlebt einen Ort anders als jemand, der dort wirklich Zeit verbringt.
Märkte, kleine Restaurants und normale Orte zeigen oft mehr von Mauritius als eine weitere organisierte Tour.
Die Seven Colored Earth gehört zu den bekanntesten Natursehenswürdigkeiten der Insel. Die verschiedenfarbigen Erdschichten sind vulkanischen Ursprungs und bilden eine ungewöhnliche Landschaft.
Wer Chamarel nur auf diesen einen Punkt reduziert, verpasst jedoch einen Teil des Erlebnisses. Die gesamte Region im Südwesten wirkt grüner, bergiger und deutlich anders als die typischen Strandregionen.
Der Wasserfall gehört zu den eindrucksvollsten Naturmotiven der Region und lässt sich gut mit der Seven Colored Earth kombinieren.
Wer ausreichend Zeit einplant, erlebt hier nicht nur eine Sehenswürdigkeit, sondern eine ganze Landschaft.
Besser als „schnell Chamarel abhaken“: Den Südwesten als eigenen Reisetag betrachten und die Fahrt selbst zum Teil des Erlebnisses machen.
Le Morne Brabant gehört zu den markantesten Wahrzeichen von Mauritius und ist UNESCO-Welterbe.
Der Berg ist nicht nur wegen seiner Aussicht bemerkenswert. Er besitzt auch eine starke historische und symbolische Bedeutung im Zusammenhang mit der Geschichte versklavter Menschen auf Mauritius.
Gerade diese Kombination macht Le Morne zu mehr als einem Instagram-Motiv.
Wer eine Wanderung plant, sollte Wetter, eigene Kondition und die aktuellen Bedingungen vor Ort berücksichtigen.
Eine Bergwanderung in tropischem Klima ist etwas anderes als ein Strandspaziergang.
Wer Mauritius ausschließlich von der Küste kennt, kann kaum glauben, wie anders das Inselinnere wirkt.
Der Black River Gorges National Park zeigt tropische Wälder, Schluchten, Aussichtspunkte und Wanderwege. Hier verschwindet das klassische Bild der Ferieninsel für einige Stunden fast vollständig.
Je nach Route sind kurze Spaziergänge genauso möglich wie längere Wanderungen.
Mehrere Bereiche bieten weite Blicke über Berge, Wälder und Teile der Küstenregion.
Der Nationalpark ist ein wichtiger Lebensraum für einheimische Pflanzen- und Tierarten.
Wer Abstand von Hotels und touristischen Zentren sucht, erlebt hier eine völlig andere Atmosphäre.
Île aux Cerfs gehört zu den bekanntesten Tagesausflügen auf Mauritius. Deshalb wäre es falsch, die Insel als versteckten Geheimtipp zu verkaufen.
Trotzdem besitzt sie genau das, was viele Menschen von Mauritius erwarten: helles Wasser, tropische Landschaft und eine klassische Lagunenkulisse.
Entscheidend ist deshalb weniger die Frage, ob man Île aux Cerfs besuchen sollte, sondern wie man den Ausflug gestaltet.
Schon die Anfahrt über das Wasser kann einen großen Teil des Reizes ausmachen.
Ein eng getaktetes Programm nimmt einem tropischen Inseltag schnell die eigentliche Entspannung.
Wer völlige Einsamkeit sucht, ist an einem der bekanntesten Ausflugsziele naturgemäß nicht immer richtig.
Märkte sind keine spektakulären Naturwunder. Gerade deshalb gehören sie für mich zu den interessantesten Orten auf Mauritius.
Hier geht es nicht darum, eine perfekte Urlaubskulisse zu präsentieren. Menschen kaufen Lebensmittel, handeln, essen, arbeiten und organisieren ihren Alltag.
Ein lebendiger Einblick in Hauptstadt, Handel, Lebensmittel und mauritischen Alltag.
Ein Markt im Osten der Insel mit deutlich anderer Atmosphäre als die touristischen Küstenbereiche.
Der zentrale Ort zeigt eine urbane und alltägliche Seite von Mauritius, die viele klassische Urlauber kaum kennenlernen.
Hier beginnt für mich das echte Mauritius: nicht erst bei einer versteckten Bucht, sondern dort, wo man einige Stunden lang vergisst, dass man eigentlich Tourist ist.
Die mauritische Küche spiegelt die kulturelle Geschichte der Insel wider. Indische, kreolische, chinesische und europäische Einflüsse treffen aufeinander.
Eines der bekanntesten mauritischen Street-Food-Gerichte und ein guter Einstieg in die lokale Alltagsküche.
Currys gehören in unterschiedlichen Varianten zum kulinarischen Alltag der Insel.
Märkte und Straßenstände bieten eine gute Möglichkeit, saisonale Produkte kennenzulernen.
Wer gelegentlich außerhalb touristischer Restaurants isst, erlebt Mauritius auch geschmacklich anders.
Ein großer Teil der Küste von Mauritius ist durch Riffe und Lagunen geprägt. Dadurch entstehen sehr unterschiedliche Bedingungen zum Baden, Schnorcheln und Tauchen.
Die Qualität eines Schnorchelspots kann sich je nach Wetter, Strömung, Jahreszeit und konkretem Küstenabschnitt deutlich unterscheiden.
Der Südosten ist für seine Lagune und Unterwasserwelt bekannt.
Die Nordwestküste gehört zu den klassischen Regionen für Strand und Wasseraktivitäten.
Die Ostküste bietet lange Strandabschnitte und verschiedene Möglichkeiten für Wassersport und Ausflüge.
Wichtig: Korallenriffe sind empfindliche Ökosysteme. Nicht auf Korallen treten, nichts abbrechen und lokale Schutzregeln respektieren.
Auf einer Fernreise entsteht schnell der Wunsch, möglichst viel „mitzunehmen“.
Doch Mauritius funktioniert meiner Erfahrung nach besser, wenn zwischen den großen Ausflügen bewusst Platz bleibt.
Nicht jeder interessante Ort steht in einem Reiseführer. Kleine Küstenstraßen, Dörfer und Märkte können überraschend schöne Eindrücke bieten.
Manchmal ist der bessere Reiseplan, eine Stunde länger an einem guten Ort zu bleiben, statt zum nächsten Programmpunkt zu fahren.
„Die interessantesten Momente auf Mauritius beginnen oft dort, wo der geplante Tagesausflug eigentlich schon vorbei ist.“
Mehler-Web MauritiusResorts gehören zu Mauritius und können ein fantastischer Teil der Reise sein. Sie zeigen aber nur eine sehr kuratierte Version der Insel.
Das eine ist nicht besser als das andere. Die Mischung macht den Urlaub interessant.
Weitere Informationen zur Reiseplanung, zu Mauritius und zu verschiedenen Urlaubsthemen findest du im Mauritius-Bereich von Mehler-Web.
Mauritius bei Mehler-Web entdeckenChamarel, Le Morne, Île aux Cerfs und Black River Gorges stehen in nahezu jedem guten Mauritius-Reiseführer. Sie deshalb auszulassen, nur weil sie bekannt sind, wäre genauso falsch wie sie als unentdeckte Geheimtipps zu verkaufen.
Der eigentliche Schlüssel liegt darin, Mauritius nicht als Liste von Sehenswürdigkeiten zu betrachten.
Märkte besuchen. Lokal essen. Das Inselinnere erleben. Unterschiedliche Küsten sehen. Einen Ausflug einmal nicht auf die Minute planen.
Dann entdeckt man irgendwann das Mauritius, das auf keiner „Top 10 Geheimtipps“-Liste wirklich erklärt werden kann.