Mauritius schmeckt nach weit mehr als Hotelbuffet. Indische, kreolische, chinesische, afrikanische und europäische Einflüsse treffen auf einer kleinen Insel aufeinander und haben eine ungewöhnlich vielseitige Alltagsküche geschaffen.
Wer Mauritius kulinarisch verstehen möchte, sollte deshalb mindestens einmal dort essen, wo auch Einheimische essen: am Markt, an kleinen Verkaufsständen oder in lokalen Restaurants.
Mauritius ist seit Jahrhunderten durch Migration, Handel und unterschiedliche kulturelle Einflüsse geprägt. Genau das erkennt man auf dem Teller.
Currys stehen neben gebratenen Nudeln, kreolische Tomatensaucen neben französisch beeinflusstem Gebäck und indische Snacks neben chinesisch geprägten Suppen.
Currys, Linsen, Fladenbrote, Chutneys und Gewürze prägen viele Alltagsgerichte.
Tomaten, Kräuter, Gewürze, Fisch und unterschiedliche Saucen spielen eine wichtige Rolle.
Nudeln, Boulettes und verschiedene Suppen gehören längst zum mauritischen Alltag.
Wer nur ein einziges typisches Street-Food-Gericht probiert, landet früher oder später beim Dholl Puri.
Dünne Fladen werden mit gemahlenen gelben Spalterbsen beziehungsweise Hülsenfrüchten zubereitet und häufig mit Curry, Chutney oder weiteren Beilagen serviert.
Das Gericht ist unkompliziert, günstig und gehört zu den Speisen, die man auf Mauritius an vielen Orten findet.
Warum probieren? Weil Dholl Puri viel näher am mauritischen Alltag liegt als klassisches Hotelessen.
Roti ist ebenfalls ein Klassiker der schnellen mauritischen Küche. Je nach Anbieter wird das Fladenbrot mit unterschiedlichen Currys, Gemüse oder weiteren Zutaten kombiniert.
Gerade für einen schnellen Snack unterwegs ist Roti ideal: unkompliziert, sättigend und typisch für den mauritischen Alltag.
Street Food auf Mauritius besteht nicht nur aus Fladenbroten.
Kleine, würzige Linsenbällchen, die häufig als Snack gegessen werden. Sie sind außen knusprig, innen weicher und können ordentlich Würze haben.
Chinesisch beeinflusste Teig- oder Fisch-/Fleischbällchen, häufig als Teil einer Suppe oder mit Sauce serviert. Sie zeigen besonders schön, wie stark verschiedene Küchen auf Mauritius miteinander verschmolzen sind.
Mine Frite gehört zu den Gerichten, an denen die chinesischen Einflüsse der mauritischen Küche besonders sichtbar werden.
Die gebratenen Nudeln werden je nach Variante mit Gemüse, Ei, Fleisch, Meeresfrüchten oder unterschiedlichen Saucen kombiniert.
Gut für Einsteiger: Wer sich an Street Food und sehr würzige Currys erst langsam herantasten möchte, findet in Mine Frite häufig einen unkomplizierten Einstieg.
Rougaille ist weniger ein einzelnes Gericht als eine typische Art der Zubereitung. Die tomatenbasierte, gewürzte Sauce wird mit unterschiedlichen Zutaten kombiniert.
Rougaille wird beispielsweise mit Fisch, Fleisch, Wurst oder anderen Zutaten serviert.
Warum interessant? Weil Rougaille sehr gut zeigt, dass mauritische Küche nicht einfach „indisch“ oder „französisch“ ist, sondern eine eigene kulinarische Identität besitzt.
Wer auf Mauritius „Curry“ bestellt, bekommt nicht immer dasselbe Gericht. Gewürze, Schärfe und Zutaten unterscheiden sich je nach Küche und Familie.
Fisch wird auf Mauritius in unterschiedlichen Curryvarianten zubereitet und häufig mit Reis und Beilagen serviert.
Oktopus gehört ebenfalls zu den typischen Zutaten, die in unterschiedlichen regionalen und familiären Varianten vorkommen.
Ein kleines Gebäck aus zwei Teigscheiben mit Marmelade dazwischen und einer süßen Glasur.
Optisch unscheinbar, aber auf Mauritius sehr bekannt.
Eine Süßspeise auf Basis von Süßkartoffeln, die je nach Zubereitung mit weiteren süßen Zutaten kombiniert wird.
Alouda ist ein süßer, milchbasierter Drink, der häufig mit Basilikumsamen und weiteren Zutaten zubereitet wird.
Er wirkt irgendwo zwischen Getränk und Dessert – und gehört für viele Besucher zu den Dingen, die man auf einem Markt einfach einmal ausprobieren sollte.
Märkte sind nicht nur Orte zum Einkaufen. Sie verbinden Lebensmittel, Street Food, Gewürze und tägliches Inselleben.
Der Central Market gehört zu den bekanntesten Markterlebnissen der Insel und lässt sich gut mit einem Besuch der Hauptstadt verbinden.
Der Markt im Osten bietet einen anderen Blick auf die Insel als die klassischen Urlaubszentren.
Der historische Ort im Südosten ist ebenfalls interessant, wenn Marktbesuch und lokales Umfeld miteinander verbunden werden sollen.
Obst, Gewürze und kleine Speisen sind häufig spannender als ein weiterer klassischer Urlaubsartikel.
Die beste Antwort lautet: beides.
Günstig, schnell und oft besonders nah am Alltag.
Besser geeignet für komplexere Gerichte und entspannte Mahlzeiten.
Auch hier muss man sich nicht entscheiden. Ein gutes Hotelrestaurant kann hervorragend sein. Es erzählt nur eine andere Geschichte als ein kleiner Imbiss in Port Louis.
Street Food gehört für viele Reisende zu den schönsten kulinarischen Erinnerungen. Ein wenig Aufmerksamkeit ist trotzdem sinnvoll.
Nicht übervorsichtig werden: Wer aus Angst ausschließlich internationale Hotelgerichte isst, verpasst einen erheblichen Teil der mauritischen Reiseerfahrung.
Durch die starken indischen Einflüsse ist vegetarisches Essen auf Mauritius in vielen Bereichen gut in die lokale Küche integriert.
Linsen, Gemüse, Chutneys, Fladenbrote und unterschiedliche Currys bieten zahlreiche Möglichkeiten, ohne dass dafür zwangsläufig auf internationale Ersatzgerichte ausgewichen werden muss.
Die Geschichte der Insel lässt sich fast auf einem Teller lesen.
Currys, Linsen, Fladenbrote und Gewürze.
Nudeln, Boulettes und verschiedene Zubereitungsarten.
Saucen, Fisch, Tomaten und Gewürze.
Backwaren, Desserts und verschiedene französische Einflüsse.
Weitere Informationen zu Mauritius, Hotels, Flügen, Aktivitäten und Reiseplanung findest du im Mauritius-Bereich von Mehler-Web.
Mauritius bei Mehler-Web entdeckenDholl Puri, Roti, Gâteaux Piments, Boulettes, Mine Frite, Rougaille und unterschiedliche Currys zeigen, wie vielfältig die Küche der Insel ist.
Das Spannende daran ist nicht nur der Geschmack.
Die mauritische Küche erzählt gleichzeitig die Geschichte einer Insel, auf der unterschiedliche Kulturen seit Generationen miteinander leben.
Wer Mauritius deshalb wirklich kennenlernen möchte, sollte mindestens einmal das Resort verlassen, auf einen Markt gehen, etwas bestellen, das nicht auf dem üblichen Hotelbuffet liegt – und einfach probieren.