Wann lohnt sich ein Anschreiben?
Verlangt ein Unternehmen ausdrücklich ein Anschreiben, gehört es zu den Unterlagen. Ist es freiwillig, sollte es einen erkennbaren Mehrwert liefern: zum Beispiel einen Wechsel erklären, Ihre Motivation für die Aufgabe zeigen oder eine besonders relevante Erfahrung einordnen.
Wird ausdrücklich nur ein Lebenslauf gewünscht, müssen Sie kein zusätzliches Dokument produzieren. Entscheidend ist der jeweilige Bewerbungsprozess.
Was ein starkes Anschreiben beantwortet
- Auf welche Position bewerben Sie sich – und warum?
- Welche zwei oder drei Erfahrungen sind für die Aufgabe besonders relevant?
- Was bringen Sie mit, das dem Unternehmen bei dieser Aufgabe helfen kann?
- Gibt es einen beruflichen Wechsel, der kurz eingeordnet werden sollte?
Ein konkreter Bezug zu Ihren Aufgaben wirkt stärker als allgemeine Aussagen über Motivation und Teamfähigkeit. Zahlen können helfen, wenn sie stimmen und für das Beispiel sinnvoll sind. Sie sind kein Selbstzweck.
Ein klarer Aufbau
Einsteigen
Benennen Sie die Position und stellen Sie eine inhaltliche Verbindung zu Ihrer Erfahrung oder Ihrem nächsten Schritt her.
Belegen
Wählen Sie wenige passende Beispiele. Beschreiben Sie konkret, was Sie getan und verantwortet haben.
Verbinden
Erklären Sie, weshalb Sie gerade diese Aufgabe übernehmen möchten. Ein guter Unternehmensbezug ist ehrlich und spezifisch.
Abschließen
Ein freundlicher, klarer Abschluss genügt. Für ein klassisches Anschreiben ist eine Seite meist ein guter Orientierungsrahmen.
Häufige Fragen
Muss jede Bewerbung ein Anschreiben enthalten?
Nein. Ob es nötig ist, hängt von der Ausschreibung und vom konkreten Bewerbungsverfahren ab.
Kann ich Lebenslauf und Anschreiben gemeinsam besprechen?
Ja. Wir können prüfen, wie beide Dokumente zusammenwirken und welche Information an welcher Stelle sinnvoll ist.