Warum dieses Training nötig ist: Zahlen aus Medien und Institutionen
Gewalt und Bedrohungen im Arbeitsalltag nehmen in vielen Bereichen zu – besonders dort, wo Menschen helfen, kontrollieren oder Regeln durchsetzen. Das betrifft medizinisches Personal ebenso wie Beschäftigte im Verkehr und Sicherheitskräfte.
Gesundheitswesen
Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft gaben 73 Prozent der Krankenhäuser an, dass Übergriffe in den letzten fünf Jahren gestiegen sind. Die DGUV verweist zudem auf Übergriffe besonders in Notaufnahmen.
Bahn & ÖPNV
Medien berichten über steigende körperliche Angriffe auf Bahnmitarbeiter (rund 3.300 Übergriffe 2024). Zusätzlich werden hohe Gewaltzahlen an Bahnhöfen genannt (u. a. über 10.600 erfasste Gewalttaten an Bahnhöfen bis Ende Okt. 2024).
Beschäftigte im Dienst des Allgemeinwohls
Berichte zeigen auch bei Einsatzkräften eine hohe Belastung durch Angriffe. Diese Entwicklung erhöht den Bedarf an klaren Schutz- und Deeskalationskonzepten.
Konsequenz
Organisationen brauchen Trainings, die im Ernstfall abrufbar sind: einfach, begründet, wiederholbar, teamfähig – und passend zur Realität der Zielgruppen.
Zielgruppe: Wer profitiert besonders?
Das Training richtet sich an Berufsgruppen, die regelmäßig mit Stress, Konflikten und potenziellen Übergriffen konfrontiert sind – und dabei gleichzeitig professionell bleiben müssen.
Medizin & Pflege
- Ärzte
- Pflegekräfte
- Notaufnahme- und Klinikpersonal
- Praxis- und Empfangsteams
Rettungsdienst
- RTW-Fahrer
- Rettungssanitäter
- Notfallteams
ÖPNV & Bahn
- Busfahrer
- Zugbegleiter
- Kontrolleure
- Service- und Sicherheitsteams im Verkehr
Sicherheitsdienste
- Sicherheitsmitarbeiter
- Objekt- und Veranstaltungsschutz
- Teams im Publikumsverkehr
System- und Stilbegründung: Warum dieses Training im Alltag funktioniert
Viele Trainings scheitern an einem Problem: Sie wirken im Seminarraum gut, sind im Ernstfall aber nicht abrufbar. Mehler Coaching und Ralph Quante setzen deshalb auf eine System- und Stilbegründung. Das bedeutet: Inhalte werden nicht „aus dem Kampfsportregal“ genommen, sondern aus dem realen Arbeitsumfeld und den typischen Stressbedingungen abgeleitet.
Prinzipien statt Technik-Sammlung
- Prävention zuerst: Risiken erkennen, Eskalationen vermeiden.
- Deeskalation vor Aktion: Sprache, Haltung, Rollenklärung, Teamkommunikation.
- Sicheres Verhalten: Distanz, Positionierung, Ausstiegs- und Schutzlogik.
- Teamfähigkeit: klare Abläufe, kurze Signale, abgestimmtes Handeln.
- Stressrobust: einfache, wiederholbare Muster, die unter Druck funktionieren.
Warum „Stil“ wichtig ist
Stil bedeutet hier: Training passt zur Realität der Zielgruppe. Ein Arzt, eine Pflegekraft, ein Busfahrer oder ein Zugbegleiter braucht andere Prioritäten als ein Sportler. Deshalb sind die Inhalte auf Schutz, Kontrolle, Raum und Kommunikation ausgerichtet – nicht auf „Gewinnen“.
Fallbeispiele: Realistische Situationen – passend zu Quante / Mehler
Die folgenden Fallbeispiele sind typisch für die Zielgruppen und zeigen, wie Training mit System- und Stilbegründung an realen Situationen ansetzt. (Alle Beispiele sind konstruiert und dienen der Veranschaulichung.)
Fall 1: Notaufnahme – Druck, Wartezeit, Aggression
Ein Angehöriger fühlt sich übergangen, lautstarke Vorwürfe entstehen am Tresen. Das Team ist überlastet, andere Patienten beobachten die Situation. Trainingsthema: kurze Deeskalationsstruktur, klare Rollen, Raumkontrolle, Team-Signale und sichere Übergabe an interne Sicherheits- oder Polizeiabläufe.
Fall 2: RTW-Einsatz – alkoholisiert, unberechenbar
Am Einsatzort ist die Person emotional hochgefahren, die Lage kippt schnell. Trainingsthema: situative Risikoeinschätzung, sichere Positionierung, klare Kommunikation, Teamabstimmung, Schutzprinzipien und Rückzugslogik – ohne Eskalation zu provozieren.
Fall 3: Busfahrer – Ticketkonflikt
Ein Fahrgast weigert sich, auszusteigen, und bedroht den Fahrer verbal. Trainingsthema: klare Kommunikation, Distanz- und Barriereprinzipien, Umgang mit Publikum, sichere Alarm- und Unterstützungswege, Handlungssicherheit ohne Gesichtsverlust.
Fall 4: Zugbegleiter/Kontrolle – Kontrolle eskaliert
Bei der Kontrolle steigt der Druck, Beleidigungen und Drohungen folgen. Trainingsthema: Deeskalationsleitfaden, sichere Positionierung im Wagen, Teamkoordination, klare Abbruchkriterien, Übergabe an Sicherheitskette und Schutz der übrigen Fahrgäste.
Angebot: Module, Formate, Umsetzung
Mehler Coaching bietet gemeinsam mit Ralph Quante modulare Trainingsformate, die an Zielgruppe, Ort, Teamgröße und Risikolage angepasst werden.
Modul A: Deeskalation im Kundenkontakt
- Kommunikation unter Druck
- Grenzen setzen ohne Eskalation
- Team-Signale und Rollen
- Dokumentation und Nachbereitung
Modul B: Selbstschutz & sichere Abläufe
- Prävention und Risikoeinschätzung
- Distanz- und Raumprinzipien
- Schutzlogik und sichere Rückzugswege
- Handlungssicherheit im Team
Modul C: Führung & Einsatzkoordination
- Entscheidung unter Stress
- Teamkommunikation und klare Kommandos
- Umgang mit Publikum, Patientenumfeld, Fahrgästen
- Nachbesprechung und Lernschleifen
Formate
- Vor Ort im Unternehmen / in der Einrichtung
- Tagesseminar oder Mehrstunden-Training
- Follow-up Sessions zur Verstetigung
- Deutschlandweit buchbar
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Für ein passendes Angebot werden Teamgröße, Branche, Standort und gewünschtes Format benötigt. Mehler Coaching meldet sich mit einer klaren Empfehlung und einem umsetzbaren Vorschlag.
Telefon: 01522 9855538
E-Mail: telepraxis@mehler-web.de
Bitte kurz angeben: Zielgruppe (z. B. Pflege/RTW/Bus/Bahn/Security), Teamgröße, Ort, gewünschtes Format (Halbtag/Tag/mehrstündig) und typisches Einsatzproblem (z. B. Notaufnahme, Ticketkonflikte, aggressive Patienten).
