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18.03.2026 12:37

MPU & kombinierter Konsum – Alkohol + Cannabis richtig vorbereiten


Wer Alkohol und Cannabis gleichzeitig konsumiert und auffällig wird, muss mit einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) rechnen.

Die Kombination ist besonders kritisch, da sie die Fahrfähigkeit stark beeinträchtigt und Verkehrspsychologen bei der MPU besonders genau prüfen.

In diesem Artikel erfährst du:

  • Auswirkungen von Alkohol + Cannabis auf Fahrtauglichkeit

  • Grenzwerte und Einzelfallbewertung

  • Abstinenz- und Nachweisregeln

  • Strategien zur MPU-Vorbereitung


1. Wirkung der Kombination auf den Fahrer

  • Alkohol: verlangsamt Reaktionszeit, beeinträchtigt Urteilsfähigkeit

  • Cannabis: reduziert Aufmerksamkeit, Konzentration, Reaktionsschnelligkeit

  • Kombination: synergistische Wirkung – Risiken steigen stark

⚠️ Auch kleine Mengen können die Fahruntüchtigkeit nachweisen, insbesondere bei wiederholtem Konsum.


2. Grenzwerte im Einzelfall

  • Alkohol: 0,5 Promille Standard, 1,1 Promille bei Wiederholungen, 1,6 Promille absolute Trunkenheit

  • THC: 1 ng/ml im Blut als Richtwert für absolute Fahruntüchtigkeit

  • Kombination: Verkehrspsychologen prüfen jede Überschreitung einzeln und in Kombination

  • Wiederholungsdelikte: erhöhen MPU-Häufigkeit und Strenge der Prüfung


3. MPU-relevante Abstinenzregeln

  • Dauer: meist 3–6 Monate Abstinenz von beiden Substanzen

  • Dokumentation:

    • ärztliche Bescheinigungen

    • Laborbefunde (Urin, Haar)

    • freiwillige Kontrollen

  • Verhalten im Alltag: Konsumumfelder meiden, keine heimlichen Rückfälle

✅ Ziel: Nachweis dauerhafter Veränderung und Verkehrstauglichkeit.


4. Vorbereitung auf die MPU

  • Selbstanalyse: Konsummuster und Gründe verstehen

  • Rückfallprävention: Strategien entwickeln, Alltag strukturieren

  • Verhaltenstraining: psychologische Gespräche simulieren

  • Dokumentation: alle Nachweise, Beratungen oder Therapie dokumentieren

➡️ Professionelle Hilfe: MPU-Beratung Mehler


5. Typische Fehler vermeiden

❌ Bagatellisieren des Konsums
❌ Verschweigen oder Lügen über Kombinationen
❌ Fehlende Abstinenznachweise
❌ Keine Strategien gegen Rückfall

✅ Stattdessen: ehrlich, vorbereitet und nachweislich abstinent auftreten.


6. Fazit – MPU bei Alkohol + Cannabis

  • Kombination = hohes Risiko für MPU

  • Grenzwerte, Einzelfallbewertung und Wiederholungen entscheidend

  • Abstinenz nachweisen, Verhalten ändern, Rückfallprävention implementieren

  • Professionelle MPU-Beratung maximiert die Chancen


💡 Kurz & knapp

  • Alkohol + Cannabis = besonders kritische MPU-Fälle

  • Einzelfallprüfung: Grenzwerte, Wiederholung, Kombination

  • Abstinenz + Dokumentation entscheidend

  • Rückfallprävention und Vorbereitung erhöhen Erfolg

  • Professionelle MPU-Beratung = maximaler Vorteil

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