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18.03.2026 12:34

MPU nach Cannabis & BTM – Grenzwerte, Abstinenz und Kombination mit Alkohol


Wer Cannabis oder andere Betäubungsmittel (BTM) konsumiert und am Straßenverkehr teilnimmt, muss bei Auffälligkeiten mit einer MPU (Medizinisch-Psychologischen Untersuchung) rechnen.

In diesem Artikel erfährst du:

  • Grenzwerte für THC & BTM im Straßenverkehr

  • Abstinenzregeln für MPU

  • Kombination mit Alkohol

  • Dokumentation & Vorbereitung auf die MPU


1. Cannabis-Grenzwerte im Straßenverkehr

  • THC im Blut: 1 ng/ml THC (aktiver Wirkstoff) ist die Richtgröße für absolute Fahruntüchtigkeit

  • Bei regelmäßigem Konsum kann schon weniger THC als Grenzwert reichen, MPU wird angeordnet

  • Wiederholte Auffälligkeiten führen zu strenger Einzelfallprüfung

⚠️ Verkehrspsychologen prüfen, wie regelmäßig und in welchem Umfang konsumiert wurde.


2. BTM und MPU

  • BTM (z. B. Amphetamine, Kokain, Ecstasy) führen immer zu MPU-Anordnung, auch bei einmaligem Konsum

  • Ziel: Nachweis von dauerhafter Abstinenz

  • Abstinenz wird über Laboruntersuchungen (Urin, Haaranalyse) dokumentiert


3. Kombination Cannabis + Alkohol

  • Höchstes Risiko: die gleichzeitige Einnahme

  • Auswirkungen: verlangsamte Reaktionen, Aufmerksamkeit sinkt stark

  • Bei MPU wird die Kombination besonders kritisch bewertet

  • Abstinenznachweise müssen beide Substanzen abdecken


4. Abstinenzregeln für MPU

  • Dauer: 3–6 Monate ohne Cannabis oder andere Drogen

  • Dokumentation:

    • ärztliche Bestätigung

    • Laborbefunde

    • freiwillige Kontrollen

  • Verhalten im Alltag: keine Konsumumgebung, keine heimlichen Rückfälle

✅ Wichtig: Ehrlichkeit zählt mehr als jede Ausrede.


5. Vorbereitung auf die MPU

  • Selbstanalyse: Konsummuster erkennen, Gründe für Konsum verstehen

  • Verhaltensänderung: Trigger vermeiden, Rückfallstrategien entwickeln

  • Psychologisches Gespräch: Motivation, Einsicht, Zukunftspläne

  • Dokumentation: alle Abstinenznachweise, Beratung oder Therapie belegen

➡️ Professionelle MPU-Beratung: MPU-Beratung Mehler


6. Rückfallprävention

  • Regelmäßige Kontrolle der Abstinenz

  • Unterstützung durch Coaching oder Selbsthilfegruppen

  • Alltag so strukturieren, dass Versuchungen minimiert werden

  • Kombination von Cannabis und Alkohol vermeiden


7. Fazit – Cannabis, BTM & MPU erfolgreich meistern

  • Grenzwerte kennen: THC, BTM, Kombination mit Alkohol

  • Abstinenz nachweisen: Dokumentation entscheidend

  • Rückfallprävention: dauerhaft abstinent bleiben

  • Professionelle MPU-Beratung maximiert Erfolgschancen


💡 Kurz & knapp

  • THC & BTM → MPU-Pflicht bei Auffälligkeiten

  • Kombination mit Alkohol = besonders kritisch

  • Abstinenz nachweisen: 3–6 Monate, Laborbefunde

  • Rückfallprävention + Coaching erhöhen Erfolg

  • Ehrliche, strukturierte Vorbereitung ist entscheidend

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